Der Hugo ist seit 2005 in Südtirol unterwegs und schmeckt fast überall gleich: Prosecco, Holunderblütensirup, Limette, Minze. Sauber, aber flach. Wer einmal einen Quarantini Hugo mit 40 ml Gin als Basis getrunken hat, kehrt selten zum Prosecco-only-Hugo zurück. Hier kommen drei Varianten mit Dry, Wildberry und Mango Gin. Zwei Minuten Zubereitung, mehr Botanical-Tiefe pro Glas.
Zutaten
Zubereitung
Der klassische Hugo hat eine offene Aroma-Flanke: Holunderblütensirup und Limette tragen den Drink fast allein. Das ist erfrischend, aber nach dem zweiten Glas auch monoton. Sobald 40 ml Gin als Basis dazukommen, bringen die Wacholder- und Zitrus-Botanicals eine zweite Aroma-Schicht ins Spiel, die unter der Holunder-Note arbeitet.
Plus: Quarantini Dry Gin ist ein echter Gin mit 42 Prozent Vol, kein Likör mit 18 Prozent. Das heißt, der Hugo bekommt mehr Substanz pro Glas, ohne dass du mehr Volumen brauchst. Wer schon mal einen Hugo mit Wodka oder Aperol probiert hat: Wodka gibt nur Alkohol, Aperol verschiebt den Drink ins Bittersüße. Gin trifft die Holunder-Welt direkt mittig.
Der Effekt ist messbar im Glas. Eine Gin-Schicht plus Holunder plus Limette plus Minze ergibt vier unterscheidbare Aroma-Phasen pro Schluck statt zwei. Genau das, was der Standard-Hugo nach dem ersten Glas verliert.
Der Wacholder rahmt die Holunder-Note, die Zitrus-Botanicals laufen mit der Limette mit. Trocken und klar im Abgang, ohne Süße-Überschuss. Beste Wahl, wenn der Hugo wirklich erfrischen soll.
40 ml Quarantini Dry Gin · 20 ml Holunder · 100 ml Prosecco · 30 ml Soda · Limette · Minze
Das Beeren-Botanical-Profil schiebt eine dunkle Fruchtnote unter die Holunderblüte. Schmeckt nach Sommer-Garten und reifen Beeren, bleibt aber im Hugo-Frame. Empfehlung für lange Sommerabende.
40 ml Quarantini Wildberry Gin · 15 ml Holunder · 100 ml Prosecco · 30 ml Soda · Limette · Minze
Mango, Maracuja und Orangenblüte verschieben den Hugo Richtung Süden. Die Holunder-Note tritt zurück, dafür kommt eine fruchtig-warme Schicht. Funktioniert besonders gut für Sommerfeste und Balkon-Sessions.
40 ml Quarantini Mango Gin · 15 ml Holunder · 80 ml Prosecco · 50 ml Tonic · Limette · Minze · Mango-Stick
Die Wahl des Gins entscheidet, ob der Hugo trocken-erfrischend, beerig-tief oder tropisch-fruchtig schmeckt. Die Tabelle ordnet die drei Quarantini-Editionen ihren passenden Hugo-Profilen zu.
| Gin-Edition | Botanical-Profil | Hugo-Charakter |
|---|---|---|
| Dry Gin | Wacholder, Zitrus, klassische London-Dry-Linie | trocken, erfrischend, Holunder im Vordergrund |
| Wildberry Gin | Wald- und Gartenbeeren | fruchtig, dunkel, Holunder als Brücke zur Beere |
| Mango Gin | Mango, Maracuja, Orange, Orangenblüte | tropisch, warm, Holunder als zweite Note |
Video kommt
Founder-Video mit Anatoli und Boris zur Quarantini-Hugo-Zubereitung, sobald produziert, hier eingebettet.
Klassisch der Quarantini Dry Gin, weil der Wacholder die Holunder-Note rahmt, ohne sie zu überdecken. Wer mehr Fruchttiefe will, greift zum Wildberry Gin. Für eine tropische Sommer-Variante funktioniert auch der Mango Gin.
Der klassische Hugo bezieht seine Aroma-Komplexität fast nur aus Holunder und Limette. Mit 40 ml Quarantini Gin als Basis bekommt der Drink eine zweite Aroma-Schicht über die Botanicals des Gins, plus mehr Substanz pro Glas durch die 42 Prozent Vol.
Trockener Prosecco DOC, brut oder extra dry. Süße Proseccos kollidieren mit dem Holunderblütensirup und ziehen den Drink ins Zu-Süße. Alternativ Crémant aus dem Elsass für eine feinperligere Variante.
St. Germain Likör für die Premium-Variante, ersetzt 20 ml Sirup eins zu eins. Riemerschmid oder Darbo für die Standard-Variante. Selbstgemachter Holunderblütensirup aus dem späten Mai liefert die intensivste Note.
Ja. Pitcher-Rezept für sechs Gläser: 250 ml Quarantini Dry Gin, 120 ml Holunderblütensirup, 600 ml trockener Prosecco, 180 ml Sodawasser, eine in Scheiben geschnittene Limette, ein Bund Minze, großer Eis-Block. Direkt vor dem Servieren mischen, sonst verliert der Prosecco an Kohlensäure.
Ja. Quarantini Virgin Classic (alkoholfrei) statt Dry Gin, dazu alkoholfreier Sekt statt Prosecco. Geschmackliche Tiefe leicht reduziert, das Aroma-Profil aus Holunder, Limette und Minze bleibt voll erhalten.
Zwischen den Handflächen klatschen bricht die ätherischen Öle der Minze auf, ohne die Blätter zu zerreißen. Geschnittene Minze gibt Bitterstoffe ins Glas. Geklatscht bleibt nur das frische Aroma.
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